Sie spielt die Frau des Chefs

Barbara Ramseier ist bei der Theatergruppe Bremgarten engagiert.
Barbara Ramseier ist bei der Theatergruppe Bremgarten engagiert.

 Sie sprüht vor Energie und liebt es, in eine andere Rolle zu schlüpfen: Barbara Ramseier spielt bei der Theatergruppe Bremgarten mit und ist für das Marketing verantwortlich.

Gut drei Monate vor der Premiere steigt leicht die Nervosität. Letztes Jahr war sie für die Maske verantwortlich, dieses Jahr spielt sie wieder mit: Barbara Ramseier steht als Frau des Chefs Richard Meister auf der Bühne, der im Stück „Ke Lych ohni d Lilly“ tot aufgefunden wird. Den Text könne sie ziemlich auswendig,“ sagt sie, aber die Herausforderung komme erst, wenn sie auf der Bühne stehe.

Die 42jährige Theaterfrau spielt auch im Verein eine wichtige Rolle, sie ist im Vorstand für das Marketing zuständig und hat jetzt alle Hände voll zu tun. Sie hat das neue Marketing Konzept zusammen zusammen mit Tschan Roth  entwickelt und ist daran es umzusetzen. Schon jetzt sind kleine Flyer im Umlauf, die auf das neue Stück hinweisen, bereits am 8. Dezember startet der Vorverkauf und neu ist auch der Online-Ticketverkauf über die Firma Ticketpark. Erstmals gab es auch einen Vor -Vorverkauf exklusiv für Mitglieder und Sponsoren der Theatergruppe und Wecker- Leserinnen und Leser, der ein voller Erfolg wurde, über 150 Tickets wurden an den Mann /bzw., Frau gebracht. Im Rahmen ihrer Werbung werden Flyer verteilt und Plakate und Werbebanner aufgehängt, zudem kommt eine Theaterbroschüre heraus mit Sponsoreninseraten. Die Theatergruppe hat dieses Jahr mehr Vorstellungen im Programm, statt bisher sechs sind es acht. Ziel ist es, noch mehr Besucherinnen und Besucher ins Theater zu bringen. Letztes Jahr waren es gegen 1100, die ins Kirch-gemeindehaus Bremgarten kamen, in den Anfängen kamen deutlich weniger, nämlich zwischen 400 und 500.

Die 1995 gegründete Theatergruppe , die aus der Jugendtheater Gruppe der Kirchgemeine Matthäus entstanden ist. blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Aufgeführt wurden vor allem Lustspiele und Schwanks, die bei den Leuten gut ankamen, und die Tradition wird weitergeführt. Präsident des Vereins ist Werner Rieke, der

während vielen Jahren die Regie geführt hat. Er sei über seine Tochter Barbara zum Theater gekommen, sagt Rieke, sie habe schon in der Jugendtheatergruppe mitgespielt. Heute ist Rieke Produktionsleiter und sorgt dafür, dass am 20. Januar die Premiere erfolgreich über die Bühne geht.

Barbara Ramseier ist vielseitig unterwegs. Theater ist ihre Leidenschaft, aber zur Hauptsache führt sie am Friedhagweg in Bremgarten ein Kosmetik Studio mit Lomi Lomi Behandlungen. Kürzlich hat sie zudem eine Ausbildung als Maltherapeutin abgeschlossen und bietet nun Maltherapien  für Kinder und Erwachsene an.

Wenn es ihren Zeitplan zulässt, ist Ramseier auch gern draussen in der Natur, sie geht mit ihren zwei Hunden spazieren oder reitet auf ihrem Pferd. Doch vorerst will sie sich auf ihr Studio konzentrieren, das sie neu Kosmetik Mahalo (Maltherapie – Hautsachen - Lomilomi) nennt, und ihrer Theaterpassion frönen.

                                                                                                                                                                                                               Urs J. Huber

Infos: www.tgbremgarten.ch

              www.ma-ha-lo.ch 

 

Eine Leiche verschwindet

 

Die Theatergruppe Bremgarten präsentiert dieses Jahr die englische Komödie „Ke Lych ohni d Lilly“ von Jack Popplewell. Regie: Peter E. Wüthrich.

Zum Inhalt: Die Raumpflegerin Lilly Rohrer bekommt alles mit, das sich in den Geschäftsräumen der Firma Meister abspielt. Sie ist als selbsternannte „Reinigungsinspektorin gut informiert. Sie findet eines Abends ihren Chef Richard Meister – tot auf einem Stuhl liegend. Als Kommissar Harald Graber von der Kripo Bern eintrifft, ist die Leiche plötzlich verschwunden. Lilly gerät in den Verdacht, dass sie wohl zu tief ins Glas geschaut habe. Doch sie weiss, was sie gesehen hat und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Sie nervt damit zwar den

Inspektor, aber eines wird rasch klar: Ohne Lilly kann das Geheimnis der verschwundenen Leiche nicht gelöst werden.